Aisthesis:
Bildung und Gesellschaft
Organisation - Bildung - Entwicklung






Individuelle Wahrnehmung und gesellschaftliche Entwicklung:


  • Organisationsberatung auf systemtheoretischer Basis

  • Beratung und Abklärungen in Fragen der Bildung, Ausbildung und Weiterbildung

  • Pädagogische Beratung

  • Wirtschaftsethik: Analysen und materielle Güterabwägungen

  • Informationsethik, Ethik der Daten und Ethik im Cyberspace

  • Kommunikationsstrategien

  • Konzipierungen von Sozialstrukturen und Kooperationsformen

  • Media Consulting

  • Corporate Identity

  • Brand Building

  • Entwicklung einer Unternehmensphilosophie


“Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen"


Schon dem Stoiker Epiktet war die Einsicht geläufig, dass der Mensch nicht allein an den Dingen oder Umständen des Lebens leidet, sondern oftmals mehr an den Bedeutungen, die er den Ereignissen zumisst. Anders gesprochen: Er leidet nicht selten an der Bedeutung, die den Dingen zugemessen wird, gerade eben, weil er die Dinge so sieht, wie er sie sehen muss. Die Sicht auf die äussere Welt ist hochgradig medial vermittelt und die Grenzen, die der Wahrnehmung und der Erkenntnis gesetzt sind, liegen weitestgehend dort, wo gesellschaftliche Normierungen und Disziplinierungen wirksam sind und dort, wo sich die Vermittlung der Dinge in ihrer historischen Konstellation zeigt, mithin unter einer ganz bestimmten medialen Brechung erscheint.
Hier setzt Philosophische Praxis - mithin auch philosophisch orientierte Unternehmens- und Organisationsberatung - an und versucht durch produktive Irritation das scheinbar Selbstverständliche wieder fraglich werden zu lassen. In diesem Staunen und Sich Wundern wird die Ambivalenz der Bedeutungen sichtbar, die wir den Dingen zukommen lassen: so bedeutet jede Krise und Verunsicherung sowohl Gefahr als aber auch Chance! Durch das kritische Befragen des Bisherigen werden neue und andere mögliche Perspektiven und Lösungsstrategien sichtbar und ergreifbar.

Der Verstehensprozeß in der Philosophischen Praxis konzentriert sich dabei nicht nur auf das „was" des Themas, auf den Inhalt, den Sie mitbringen, sondern auf das „wie". Wie denken, wie fühlen Sie, welches Verständnis von Welt liegt jedem einzelnen Ihrer „Probleme" zugrunde.

Basis dazu bildet ein unvoreingenommenes Zuhören. Unvoreingenommen in dem Sinne, da nicht versucht wird, "hinter" den Zeilen etwas zu deuten, das Gesagte auf etwas anderes hin zu interpretieren, wie es in verschiedenen Psychotherapien oftmals der Fall ist. Der philosophische Praktiker maßt sich nicht an zu wissen, was für seinen Klienten das Richtige ist, um ihn dann in diese oder jene Richtung zu therapieren.
Der Versuch, Sie mit Ihren Besonderheiten und Eigenarten zu verstehen, meint zuerst, Sie als Persönlichkeit beim Wort zu nehmen, selbst wenn das Gesagte fremd und merkwürdig (des Merkens würdig!) sein sollte, ohne gleich zu diagnostizieren oder zu kommentieren. Grundlage für den philosophischen Praktiker bildet dazu die erworbenen Fähigkeit, sich in andere Weltbilder hineinzuversetzen